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Unterabschnittsübung erfolgreich beendet

Unterabschnittsübung erfolgreich beendet

Susanne Huber

Am Sonntag, den 16. Juni 2019 haben wir auf dem Betriebsgelände der Fa. Mars Austria OG eine Unterabschnittsübung abgehalten. 34 Feuerwehrmitglieder der Betriebsfeuerwehr sowie der Freiwilligen Feuerwehren Wilfleinsdorf und Bruck an der Leitha arbeiteten ein fiktives, jedoch durchaus realistisches Einsatzszenario ab.

Übungsannahme war eine Personensuche samt Menschenrettung unter Austritt eines Gefahrenstoffes. Zwei Personen waren laut Übungsszenario in der Fabrik aufzufinden, aus der Gefahrenzone zu retten sowie für die Übergabe an den Rettungsdienst vorzubereiten.

Mit der vorbildlichen „Alarmierung“ unter Bekanntgabe der wesentlichsten Daten um 09:12 Uhr begann die Zusammenarbeit der drei beteiligten Feuerwehren. Nach Eintreffen am Einsatzort wurden wir bereits am Eingang zum Betriebsgelände eingewiesen und zum Einsatzleiter gelotst, der unverzüglich mit der Koordinierung der verfügbaren Kräfte begann.

Der erste Atemschutztrupp rüstete sich sofort für die erforderliche Menschenrettung aus dem Gefahrenbereich aus. Für den ausgetretenen Gefahrenstoff genügte laut Sicherheitsdatenblatt Schutzstufe 1, somit mussten keine umluftunabhängigen Chemikalienschutzanzüge angelegt werden. Zeitgleich mit dem Einmarsch der Retter in das Fabriksgebäude erfolgte der Aufbau eines Not-Dekontaminationsplatzes.

Ein „Verunglückter“ wurde rasch gefunden uns ins Freie gebracht, die Suche nach der zweiten Person gestaltete sich aufgrund der engen, verwinkelten Innenräume etwas schwieriger. Außerdem erhöhte der fingierte Kollaps eines Kameraden in einem Atemschutztrupp die Herausforderung noch mehr.

Alle gestellten Aufgaben wurden zur Zufriedenheit der Übungsbeobachter gemeistert. Mit der medizinischen Erstversorgung der Geretteten und der erfolgreichen Dekontamination aller Personen, die mit dem Schadstoff in Berührung gekommen waren, war das Übungsziel nach einer knappen Stunde erreicht und die Einsatzübung wurde beendet.

Bei der Nachbesprechung mit allen Beteiligten wurden die Abläufe reflektiert und Beobachtungen zusammengefasst. Ein Vertreter der Fa. Rentokil demonstrierte außerdem das Gerät, mit dem der Stoff, um den es in dem Einsatzszenario gegangen war, für Reinigungszwecke ausgebracht wird.

Der Kommandant der Betriebsfeuerwehr, Oberbrandinspektor Jürgen Matuska bedankte sich zum Abschluss im Namen der Firmenleitung bei den Anwesenden. „Die Unterabschnittsübung bietet Gelegenheit, die Gegebenheiten auf dem weitläufigen Fabriksgelände kennenzulernen. Auch ist es wichtig, die Abläufe und das Zusammenspiel der drei Feuerwehren regelmäßig zu trainieren“ betonte er.

Mit einem gemeinsamen Mittagessen sollte der Sonntagvormittag ausklingen. Neun Kameraden unserer Feuerwehr rückten jedoch noch bevor die Speisen serviert wurden zu einem Flurbrand am Ortsrand von Bruck an der Leitha aus. Nach rund einer Stunde konnten auch sie ihr erneut aufgewärmtes Essen im Gasthaus Kimmelmann genießen.

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