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„Fünf neun aus Bravo Lima, 73!“

„Fünf neun aus Bravo Lima, 73!“

Susanne Huber

Jährlich am 1. Mai findet die österreichweite Not- und Katastrophenfunkübung statt der Funkamateure statt. Wir haben zum 4. Mal aus dem Feuerwehrhaus daran teilgenommen.

Eine geniale Kombination der privaten Amateurfunkausrüstung unserer Kameraden Feuerwehrmann Susanne Huber und Brandmeister Sven-Erik Janc mit der Infrastruktur des Feuerwehrgeländes bildete die temporäre Funkstation. Mit lediglich 100 Watt Leistung gelangen ihnen über eine 40 m lange Drahtantenne, welche mit Hilfe des Teleskopladers befestigt war, insgesamt 122 Verbindungen zu 59 politischen Bezirken in allen neun Bundesländern. Neben der Abwicklung des Funkverkehrs wurden auch der Stations- und Antennenaufbau sowie die Notstromversorgung beübt.

Stadtrat Siegfried Steurer-Thimm wie auch Kommandant Wimmer und Kameraden der Brucker Feuerwehr zeigten sich sehr interessiert und informierten sich vor Ort über die Möglichkeiten der Kommunikation im Krisenfall.

Bei Notfunkübungen werden die Kommunikationsmöglichkeiten über Kurzwelle beim Ausfall wichtiger Infrastruktur wie z.B. Strom aus dem Netz oder Telefon- und Internetverbindung getestet und trainiert. Funkamateure sind mitunter die letzte Rückfallebene, wenn alle anderen Kommunikationskanäle versagen. In den letzten Jahren waren Helfer mehrmals bei internationalen Schadensereignissen auf Kurzwelle im Einsatz, beispielsweise nach dem schweren Erdbeben in Nepal 2015 oder der Eiskatastrophe 2014 in Slowenien.

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