Landesfeuerwehrtag 1899
Internationale Feuerwehrausstellung 1990
Feuerwehrdepot im Kirchturmanbau um 1950
Feuerwehr-Gerätehaus Raiffeisengürtel 15
Bezirksfeuerwehrleistungsbewerb 1989
Silobrand in der Ölmühle
Neubau des Feuerwehrhauses 1995
| - Am 13.03.1363 wurde der Stadt Bruck/Leitha von Herzog Rudolf dem Stifter verschiedene Rechte (angepasst an die Privilegien der Stadt Wien) verliehen. Gründe dafür waren große Schadensfälle durch Brände.
- 1529 - durch die Türken (Reisetagebuch des Evliya Celebi)
- 1558 – Großbrand (Einlagebuch zur Neubesteuerung der Brucker Bürger durch Brand)
- 1574 – Großer Schaden durch Feuer
- 1683 – Großbrand, gelegt durch Brucker Bürger (alle Häuser der Vorstadt und Scheunen); um den durchziehenden Türken keine Deckungsmöglichkeiten zu geben
- 1688 – Leopoldinische Feuerlöschordnung – erste schriftliche Nachricht vom Bestand einer Brandwehr
- 1746 – Hinweis beim Kauf des Hauses Nr.40 (heute Johnstraße, Bezirksgericht) auf eine „Feyer-Spritzen-Cammer“ (Feuerlöschrequisitendepot)
- 1759 – Maria Theresianische Feuerlöschordnung
- 1782 – NÖ-Landesregierung erließ Weisung, dass in allen Orten mit mehr als 50 Häusern eine Brandwehr bestehen muss.
- In den Jahren 1806, 1807, 1818, 1839 (80 Häuser), 1840 (32 Häuser) und 1842 (50 Häuser) wüteten ebenfalls große Brände in Bruck/Leitha. Diese Großbrände mit ihren riesigen Schadensfolgen waren schlussendlich die Ursache zur Gründung der Brucker Feuerwehr. 1868 erfolgte eine zeitgemäße Feuerlöschordnung des NÖ-Landtages. Somit kam es zur Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Bruck/Leitha.
- Carl Joseph Klose gründete auf vereinsrechtlicher Basis die Freiwillige Feuerwehr Bruck/Leitha. Genehmigung der Feuerwehrgründung mit Dekret vom 09.11.1869 im niederösterreichischen Vereinskataster (Genaueres darüber kann man in den Urkunden in unserem Feuerwehrmuseum nachlesen).
- 1916 – Großbrand in der Zuckerfabrik
- 1926 – Mühlenbrand auf der Harrachschen Domäne
- 1930 – Sturmkatastrophe – 30 Einsätze
- 1933 – Großfeuer in Stixneusiedl (Löschzug zur Hilfe eingesetzt)
- 1937 – Großbrand in Parndorf durch heftige Stürme (Löschzug zur Hilfe)
- 1942 – Großbrand in der Kirchengasse, wobei die Wiener Berufsfeuerwehr zur Hilfe gerufen wurde
- 1951 – Hochwasserkatastrophe im Mai – 8 Einsätze
- 1952 – Trennung von Freiwilliger Feuerwehr (die bisher das gesamte Rettungswesen abdeckte) und Rettung, aber gemeinsame Unterkunft im Anbau beim Kirchenturm.
- 1955 – Umbau der Anlage Raiffeisengürtel 15 zum Feuerwehrgerätehaus
- 1959 – gefährliches Feuer im Waffenmagazin der Kaserne
- 1965 – Hochwassereinsatz – 35 Keller unter Wasser
- 1969 – Starke Schneeverwehungen auf der B 10 – Auto- und Menschenrettungen
- 1972 – Rettung übersiedelt vom Feuerwehrhaus Raiffeisengürtel 15 nach Stephaniegasse 3
- 1974 – Großeinsatz beim Kirchturmbrand in Deutsch-Jahrndorf (Blitzeinschlag)
- 1975 – Hochwasser in Bruck/Leitha, Pachfurt und Götzendorf
- 1976 – Bezirksleistungsbewerb am 18./19.09 in Bruck/Leitha
- 1981 – Ab diesem Jahr erfolgt die örtliche Feuerbeschau durch die Freiwillige Feuerwehr
- 1985 – Weihe und Inbetriebnahme der 18m- Drehleiter
- 1988 – Silobrand im Lagerhaus (20t Sonnenblumenkerne)
- 1991- Silobrand in der Ölmühle : 13.10. bis 11.12. – längster Brandeinsatz Löscharbeiten: 2 Hubschrauber des Bundesheeres und sämtliche Feuerwehren des Feuerwehrabschnittes Bruck/Leitha in Bereitschaft (36 Stunden ununterbrochene Löscharbeiten!)
- 1992 – Waldbrand in Puchberg am Schneeberg – Löschhilfe
- 1993 – Anschaffung von Personenrufempfängern – „Piepserl“
- 1994 – Feuerwehrzille aus Spenden des Vereins Alte Siedlung Aktiv
- 1994 – Ankauf des Areals Florianistraße zum Neubau des Feuerwehrhauses
- 1996 – Einweihung und Inbetriebnahme des neuen Feuerwehrhauses
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